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Meryl Streep | Karen Christence Dinesen Blixen | |
Robert Redford | Denys George Finch Hatton | |
Klaus Maria Brandauer | Baron Bror Blixen/Baron Hans Blixen | |
Michael Kitchen | Berkeley Cole | |
Malick Bowens | Farah | |
Joseph Thiaka | Kamante | |
Stephen Kinyanjui | Kinanjui | |
Michael Gough | Lord Delamere | |
Suzanna Hamilton | Felicity | |
Rachel Kempson | Lady Belfield |
Regisseur |
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Produzent | Sydney Pollack
Terence A. Clegg |
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Autor | Kurt Luedtke
Judith Thurman |
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Kamera/Fotographie | David Watkin
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Komponist | John Barry
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Der Film Jenseits von Afrika erzählt die wahre, in vielen Details aber angepasste Geschichte von Karen Blixen, die durch die Heirat mit ihrem Cousin Baron Bror von Blixen-Finecke 1913 nach Kenia auswanderte. Ihr Ehemann stellt sich als wenig geschäftstüchtig und untreu heraus. Karen ist gezwungen, die Kaffeeplantage selbständig zu managen, und findet in dem Großwildjäger Denys Finch Hatton die Liebe ihres Lebens. Der Film beginnt in Dänemark, als sich die schon ältere Karen Blixen zurück erinnert an die Jagd in Dänemark und dann an die in Afrika verbrachten Jahre (1914-1931). Einen wichtigen Platz in ihren Erinnerungen nimmt Denys Finch Hatton ein, ein Großwildjäger aus der Gegend, dem sie begegnete, als sie in Afrika ankam, um mit ihrem Mann, dem Baron Bror von Blixen-Finecke eine Molkerei aufzuziehen, wie sie dachte. Doch es kam anders. Der blaublütige, aber arme Baron hatte ihre Mittel verbraucht, um eine Kaffeeplantage zu kaufen statt der Molkerei. Außerdem zeigte er wenig Neigung, in dieser Plantage zu arbeiten, sondern zog es vor, zu jagen. Während ihre Heirat von Anfang an ein Arrangement war (Karens Familie war vermögend, während der Baron einen Adelstitel hatte), schien Karen jedoch eine gewisse Zuneigung zu ihrem Mann zu fassen und war betrübt, als sie von seinen Seitensprüngen hörte. Schließlich zieht sich Karen von ihrem Gatten eine Syphilis zu. Die damals sehr gefährliche Krankheit zwingt Karen nach Dänemark zurückzukehren, um, da es noch kein Penicillin gab, eine Kur mit Arsphenamin zu machen. Der Film lässt vermuten, dass Karen von ihrem Mann angesteckt wurde. Laut Bonusmaterial der DVD war ihr Übel „genetisch“ bedingt und von ihrem Vater „ererbt“, der sich – an Syphilis leidend – das Leben nahm, als Karen erst zehn Jahre alt war. Allerdings ist die Syphilis eine Infektionskrankheit und kann nicht über Gene vererbt werden. Es ist somit wahrscheinlich, dass Karen sich bei ihrem Mann infizierte. Nachdem sie genesen und nach Afrika zurückgekehrt war, trennt sie sich von ihrem Ehemann und sie beginnt eine Beziehung mit Denys. Doch nach vielen misslungenen Versuchen, ihre Affäre in eine dauerhafte Beziehung zu wandeln, eventuell sogar in eine Ehe, musste Karen einsehen, dass Denys genauso wenig gezähmt werden konnte wie die afrikanischen Wildtiere. Sein möglicher Tod bei einem Flugzeugabsturz wird im Film durch eine Erzählung von gefangenen Massais angedeutet. Als Karen bei seiner Beerdigung in den Ngong Hügeln eine handvoll Erde ins Grab werfen will, zögert sie, wendet sich dann von den anderen Europäern ab, indem sie sich mit der Hand durchs Haar fährt, nach Sitte der Eingeborenen. Da nach dem Ersten Weltkrieg die Kaffeepreise enorm gesunken waren, muss Karen die Plantage aufgeben und nach Dänemark zurückkehren, wo sie zur Schriftstellerin wird und über ihre Erlebnisse in Afrika schreibt. Im Film ist Karen gezwungen, nach Dänemark zurückzukehren, nachdem eine katastrophale Feuersbrunst die ganze Kaffeeernte zerstört hatte. Der Film beschreibt die Geschichte in sechs locker miteinander verbundenen Episoden, unterbrochen durch Blixens Erzählung. Die letzte Episode – über Denys’ Begräbnis – stammt aus ihrem Buch Out of Africa, während die anderen, ihren sehr lyrischen Schreibstil nachahmend, explizit für den Film geschrieben wurden. Der oft langsame Fortgang des Films ist eine Anlehnung an das Buch, „die Eingeborenen mögen die Schnelligkeit nicht, so wie wir den Lärm nicht mögen…“ (zitiert aus: Out of Africa, S. 252). Quelle: WikiPedia DE |
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Bonusmaterial
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